Was sind lernende Regionen

ALLGEMEINES

LERNENDE REGIONEN sind ein Instrument zur Stärkung des Lebenslangen Lernens und zum Aufbau von Wissensmanagement im ländlichen Raum. In einer LERNENDEN REGION bilden wichtige Akteure einer Region rund um das Thema „Lernen“ ein Netzwerk. Das Netzwerk erarbeitet innerhalb von 3-9 Monaten eine Strategie, um den BewohnerInnen der Region passende und attraktive Lernmöglichkeiten zu bieten. Es legt Schwerpunkte fest und entwickelt Projekte im Bildungsbereich. 

 

Danach werden die Projekte von allen oder von einzelnen Partnern umgesetzt. Das Netzwerk bleibt als gestaltendes Organ bestehen.

Neben Schwerpunkten, die jede Region individuell definiert, gibt es Grundleistungen, die in allen Regionen berücksichtigt werden sollen.

WELCHE ZIELE HABEN DIE LERNENDEN REGIONEN?

  • Lernen als Themenfeld in der Region strategisch verankern
  • gemeinsam spannende Bildungsangebote und Begleitprojekte entwickeln
  • die Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität der Region und der in ihr lebenden Menschen verbessern

WOHER KOMMT DAS KONZEPT LERNENDE REGIONEN?

LERNENDE REGIONEN vereint den Ansatz des Lebenslangen Lernens (LLL) mit eigenständiger Regionalentwicklung und der Idee der Bürgergesellschaft. Auf internationaler Ebene existieren unterschiedliche erfolgreiche Beispiele für LERNENDE REGIONEN.

LERNENDE REGIONEN in Österreich wurden auf Initiative des Lebensministeriums im EU-Programm für Ländliche Entwicklung 2007-2013 als eigene Fördermaßnahme verankert. Als solche werden sie von EU, Bund und Ländern getragen.