Seit Jahrzehnten sind die niederösterreichischen Gemeinden rund um Wien Ziele der Migration aus dem Bereich der Bundeshauptstadt. Dieser Trend verstärkt sich in den letzten Jahren. Wenngleich Suburbanisierung wohl eine der mächtigsten und seitens der Raumplanung vielbeachtetsten gegenwärtigen Entwicklungen darstellt, sind bisher wenige Untersuchungen durchgeführt worden, welche die Lebensstile, Mentalitäten und Bedürfnisstrukturen der Zuzügler*innen in Relation zu den von ihnen gewählten Zuzugsregionen und Siedlungsformen setzen.
Wie zufrieden sind Zuzügler*innen mit ihrer Situation, welche planerisch relevanten Lebensbereiche werden als positiv und welche als defizitär erlebt, welche Veränderungswünsche werden artikuliert? Neben diesen allgemein relevanten Fragen geht es um die Sondierung der Bedürfnislagen und Handlungsorientierungen ausgewählter Zielgruppen – wie Jugendlicher oder Senior*innen.
Im Besonderen sind auch die sozialen Netze der Zuzügler*innen und ihre Integrationsbereitschaft in das Leben der von ihnen gewählten Gemeinde von Interesse. Welche Kompetenzen können Zuzügler*innen in das Gemeindeleben einbringen?
Zusammenfassung der Ergebnisse * (pdf-Datei, 150KB)
* mit freundlicher Genehmigung des Auftraggebers
„Planungsgemeinschaft Ost“
Der Gesamtbericht der Studie steht auf der Homepage der Planungsgemeinschaft Ost (PGO) zur Verfügung: „Projekte & Studien“ –> „Siedlungsraum – Standorte“ –> „Zuzügler ins Wiener Umland – Motivation und Zufriedenheit“
Auftraggeber
Planungsgemeinschaft Ost (Stadtplanung Wien / Raumplanung NÖ)
Team
- Gabriele Zacharia
- Klaus Thien
Partner
- NÖ Dorf- und Stadterneuerung
Laufzeit
April 2004 – Dezember 2004
Links
Planungsgemeinschaft Ost
Stadtplanung Wien
Ansprechperson
Klaus Thien (oieb)
